Beetgestaltung mit


Stauden & Gräsern


Beetgestaltung mit Stauden & Gräsern

Sie wollen mit Ihrem Garten glänzen, aber bei Ihnen ist der grüne Daumen erst noch in Arbeit? Kein Problem. Denn wir zeigen Ihnen, wie Sie mit der richtigen Pflanzenauswahl auf der sicheren Seite sind. Beeindruckte Blicke von Besucherinnen und Besuchern garantiert! Ganz gleich, ob Anfängerin bzw. Anfänger oder Profi: Beete mit Stauden und Gräsern sind nicht nur sehr beliebt, sondern sie bieten sich für jeden gärtnerischen Kenntnisstand an. Stauden beispielsweise bedürfen keiner aufwändigen Pflege. Und sie sind recht robust. Hinzu kommt die Vielfalt.

 

Stauden: Pflegeleicht, vielfältig, robust

Es gibt zahlreichen Sorten, die Ihr Beet ganz individuell und in verschiedenen Farben verschönern können. Und viele Sorten machen auch nach der Blüte und sogar vertrocknet immer noch etwas her.

Zu den Stauden zählen Pflanzen wie der Rittersporn, Akelei, Stockrosen oder Windröschen. Und jedes Jahr aufs Neue entfalten die Gewächse ihre Pracht, nachdem ihre Pflanzenteile im Winter abgestorben sind. Dabei blühen die Stauden zu unterschiedlichen Zeitpunkten und sorgen so den Sommer über für wechselnde farbliche Akzente. Der Sonnenhut beispielsweise hat seine Blütezeit im Hochsommer, während die Aster, die in früheren Zeiten aufgrund ihrer Form auch als Sternblume bezeichnet wurde, erst im September ihre Schönheit entfaltet.

Stauden lassen sich ideal mit Gräsern kombinieren. „Gräser? Das klingt aber langweilig!“, werden Sie vielleicht denken. Schließlich haben wir sofort Assoziationen an eine Rasenfläche, die zu lange nicht gemäht wurde. Doch: Weit gefehlt. Denn Ziergräser machen auf jeden Fall etwas her und lassen sich bestens in Ihre Beete integrieren.

Wir haben für Sie drei Beispiele für Ziergräser, die sich gut in Staudenbeeten machen und Ihren Garten garantiert aufwerten.

 

Stipa (Federgras)

Dieses einzigartige Ziergras mit seinen langen federartigen Blättern und Blüten ist in Deutschland unter verschiedenen Namen, wie z. B. Raugras, Pfriemengras oder Espartogras, hauptsächlich jedoch als Federgras bekannt. Mit dieser pflegeleichten Pflanze im Beet können Sie sich zwischen Juli und September je nach Art über weiße, silberne oder gelbe feine Blüten freuen, an denen Grannen hängen, die sich leicht im Wind wiegen. Interessant zu beobachten ist auch, dass die dünnen Blätter sich bei Trockenheit einrollen und so ihre behaarte Unterseite zeigen, wobei sie mit Trockenheit aber gut zurechtkommen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass verschiedene Stipa-Arten unterschiedlich hoch werden und sie, obwohl sie als mehrjährig gelten, im nächsten Jahr teilweise neu ausgesät werden müssen. Längerlebige Arten benötigen auf jeden Fall einen Winterschutz. Außerdem empfiehlt sich eine Kombination mit anderen Pflanzen im Beet, da das Federgras nach der Blüte zwar nicht direkt zurückgeschnitten wird, jedoch auch nicht mehr so ein Blickfang ist wie zuvor.

 

Reitgras (Calamagrostis acutiflora)

Das Ziergras aus der Familie der Süßgräser macht sich in Gruppen, aber auch einzeln und in großen Kübeln sehr gut. Wenn Sie sich für eine Gruppenpflanzung entscheiden, kommt das pflegeleichte Ziergras besonders gut und strukturgebend in einem Staudenbeet in Kombination mit z. B. Rittersporn (Delphinium), Herbstastern, Rosen oder Sonnenbraut (Helenium) zur Geltung. Es wächst aufrecht und wird bis zu 180 cm hoch. Seine attraktiven gelben oder roten Ähren bzw. Rispen ziehen von Juni bis August alle Blicke auf sich, doch auch im Winter wertet das Reitgras Ihren Garten auf, bis es nach einem Rückschnitt im Frühjahr erneut austreibt. Praktischerweise verfügt das Gras über einen natürlichen Winterschutz, sodass sich lediglich eine dünne, wärmespeichernde Mulchschicht beim Einpflanzen empfiehlt, die zusätzlich das Wachsen von Unkraut vermeidet.

 

Seggen (Carex)

© Floradania

Dieses Ziergras ist besonders aufgrund seiner Vielfältigkeit beliebt. Bei über 2.000 verschiedenen immer- und wintergrünen Arten finden Sie garantiert die richtige Pflanze für Ihren Garten! Sie haben die Wahl zwischen horstbildenden Arten und solchen, die als Bodendecker eingesetzt werden können. Außerdem sind Seggen in vielen verschiedenen Farben erhältlich: von grün oder grün-weiß über rotbraun, bronzefarben, bis hin zu Farbtönen, die an Schokolade erinnern. Auffällig sind auch ihre Blätter mit ihrem dreieckigen Querschnitt, die mit einem Mark gefüllt sind. Diese Merkmale heben sie von anderen Ziergräsern ab. Einige Arten der robusten und pflegeleichten Pflanze benötigen einen Winterschutz.

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